Zusatzausbildung in systemischer Erlebnispädagogik 2009/10

 

 

Modul 3    "Projektmanagement 1" 

 

 

Erfahrungsbericht:

 
Geburtsstunden

Das dritte Modul der Zusatzausbildung Systemische Erlebnispädagogik führte uns rund um die Themen Leitungsethik, Sprachbegleitung, Räume und Führungsachse.

Wir zogen von Hütte zu Hütte durch einen herbstlichen Wald im Harz. Zu später Stunde folgten Körper lauten und leisen Klängen und antworteten tänzerisch darauf. Bewegungen wurden sichtbar, Worte lesbar und Geschichten hörbar. In Mythenspielen wurde sich szenisch daran herangetastet, was es heißt ein froschähnliches, weißes, stachliges Wesen, eine ZEN-Meisterin und eine Schwelle zu sein. Im Märchen ließ ein Mädchen ihren vertrauten Freund zurück und folgte dem Unbekannten. Ein reisender Panther begegnete einem Wanderer, der ihm die Mysterien des Lebens erklärte und Pippi, die ihm als Schwellen-Frau den Wandlungs-Raum öffnete.

 

Wandernd unterwegs kamen individuelle Führungssqualitäten im Kleinen und Großen ans Licht und Schattenkräfte zum Wirken. Im Grenz-Land, der von Kräften aus der Vergangenheit aufgesogen schien, machten sich innere und äußere Widerstände breit. Sie nahmen sich ihren Platz, wollten gesehen, gehört und geträumt werden.

 

Im Spiel der polaren Kräfte und begleitet von tiefem Vertrauen in die Wirkung des "Schritts für Schritts" wurden in Folge die Work-Shops für den Fachtag im Januar geboren.